Über mich und die Seife



Wie alles begann: es gibt so Einiges auf meiner Lebensliste, manches ist geschafft, manches wird wohl nie, Seifensieden stand jedenfalls auch darauf, geweckt durch meine Filzarbeiten. 2013 wurde ich vom Seifenvirus vollends infiziert und dann nahm alles seinen Lauf. 2014 gründete ich mit einer Freundin ein Kleingewerbe, das sich dem alten Seifensiedehandwerk verschwor. Die ersten Seifen entstanden und schnell stellten sich regionale Kunden ein.

Klassische Seifen sind reichlich zu finden und mein Bestreben ist es, Neues mit Bewährten zu verbinden. Freundschaften zu Seifensiedern sind hierbei ein unerschöpflicher Quell und Inspriation zugleich. So entstand zusammen mit meiner Freundin Anne die Idee, Maulbeerseide, als Keratinlieferant in handgesiedeter Seife, durch Alpakafasern zu ersetzen. Es wurde ausgiebig experimentiert und getestet, so dass ich im Sommer 2014 die ersten drei Sorten herstellen konnte. Sie sollte als kleinpreisiges Produkt einen Alpakahofladen bereichern.
In meiner Spinngruppe (ja ich spinne, aber mit Rad) fanden die Seifen schnellen Anklang, denn in unseren Reihen gibt es einige Alpakahalter(innen). Zur Alpaka-Show Ost 2014 in Burgstädt war Alpakaschererin Regina Kuttig die Erste, die meine Seifen der breiten Öffentlichkeit präsentierte. Seit dem widme ich meine ganze Energie dem Projekt AlpakaKeratinseife.
Im Juli 2015, zum Einjährigen entstand dieses Bild:



Seit Herbst 2015 ist nun


ist meine neue Wirkungsstätte und durch Mithilfe meiner fast erwachsenen Söhne entstand daraus ein kleines Familienunternehmen.
Ich möchte mich ganz herzlich bei meiner Familie, meinen SeifenFreundinnen und bei meiner treuen Kundschaft bedanken, ohne Euch wäre dies alles nicht möglich gewesen.  


handgesiedete Seife - Warum?

Verwendung
Meine handgesiedeten Seifen sollen nicht als Badezimmerdeko oder im Wäscheschrank verstauben, ich arbeite nach alter Tradition mit modernen Hilfsmitteln und wünsche mir, dass Sie genauso viel Vergnügen bei der Verwendung meiner Seifen haben, wie ich selbst. Die Seifen sind abgelagert, die Düfte aber flüchtig, daher sind sie zur sofortigen Verwendung gedacht, für Sie selbst, als Geschenk oder als kleines Dankeschön oder Aufmerksamkeit. Sie reinigen und pflegen Ihre Haut mit ausgesuchten Ölen, Fetten und Buttern, spenden Feuchtigkeit und eignen sich hervorragend für die tägliche Körperpflege, ob zum Hände waschen, zum Duschen und oft gar zur Haarwäsche.
Naturseifen bitte trocken und kühl lagern, um die wertvollen Inhaltsstoffe lange zu erhalten. Lassen Sie die Seife nach Verwendung gut abtrocknen, umso länger ist die Haltbarkeit und der Genuss.
Sparsamkeit & Überdosierung 
Seifenlassen sich nicht überdosieren, was gerade bei empfindlicher Haut ein großer Vorteil ist und außerdem sind sie sehr sparsam im Verbrauch.
Rückfettend 
Meine verführerisch duftenden feinen Naturseifen sind natürlich rückfettend, enthalten noch das feuchtigkeitsspendende Glycerin und sind meist mit 9% überfettet.
Das bedeutet, dass mehr Fett in der Seife enthalten ist, als für die Verseifung notwendig. Sie ersparen sich oftmals ein eincremen, rissige Hände werden es ihnen danken.
Konservierungsstoffe 
eben so wie EDTA, BHT, Formaldehyd, Phenoxyethanol, Schaumbildner, Sodium Laureth Sulfate, Feuchthaltemittel, Hydroxyethyl, Emulgatoren PEG sind in meinen festen Seifenstücken nicht enthalten.
Naturprodukt 
In meinen Seifen ist nur das drin, was zur Reinigung und Pflege notwendig ist und besteht nicht aus zahlreichen chemischen Stoffen. Sie schonen die Umwelt, weil die Rohstoffe leichter abbaubar sind. Spezielle Produkte sind bestens für Allergiker geeignet, sie sind frei von Duft- und Farbstoffen  und hochwertig in der Kombination der verarbeiteten Öle und Buttern. Viele Produkte sind vegan, sogar eine vegane Milchseife ist im Angebot. 
Meine Seifen, in aufwändiger Handarbeit Stück für Stück hergestellt, sind alles Unikate, die in Gewicht, Form und Farbe geringfügig voneinander abweichen können. Ich entwickle immer wieder neue Rezepte und Bewährtes produziere ich nach. Bitte beachten Sie, dass nicht immer jede Sorte vorrätig ist, da ich in erster Linie Auftragsseifen herstelle. Die Produktionszeit beträgt, schon bedingt durch die Reifezeit sechs Wochen, saisonbedingt auch etwas länger.
Rohstoffe 
Für meine Seifen verwende ich zum größten Teil nachwachsende Rohstoffe. Sie bestehen immer aus dem anorganischen NaOH (Ätznatron, ein Salz, als Lauge verwendet) und den organischen, natürlichen Fetten, oft sind ätherische Öle oder Parfüme, kosmetische Farbstoffe, Pigmente, Minerale oder Tonerden und Pflegezusätze enthalten. 
Im Gegensatz zu flüssigen Seifen enthält feste Seife kein Erdöl. Zudem bemühe ich mich, soweit es möglich ist, heimische Produkte einzusetzen. So kommt unsere Schafsmilch von der Vogtlandliebe Waldkirchen, tierische Fette und Öle beziehen wir aus artgerechter Haltung und regionaler Schlachtung, wie zb. Straussenöl und Schmalz. 
Aufgrund der gestiegenen Nachfrage konnte ich einige Rohstoffe auf Bio-Qualität umstellen, so kommt alles was ich an Sheabutter, Kakaobutter, Sonnenblumenöl, Palmöl,  Arganöl und Jojobaöl verwende, aus kontrolliertem biologischem Anbau. (mit Zertifikaten)
Bakterien 
Nur feste Seife – auch wenn sie von Mehreren gemeinsam benutzt wird – ist von ganz alleine und ohne jeden Konservierungsstoff sauber, keimfrei und bakterizid. Auf der alkalischen Oberfläche haben schädliche Bakterien und Keime nicht die geringste Chance. 
Praktisches für unterwegs
Feste Seifen können nicht auslaufen und sind handgepäcktauglich.
Wo finden Sie mich und meine Produkte
Unter der Rubrik Verkaufsstellen und Termine finden Sie den Weg zu meinen Produkten

Eure Sabine Richter







 


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